PfingstbergBlues News | Aktuelles oder Anmerkungen

Wir werden hier in unregelmäßigen Abständen Hinweise zum aktuellen Geschehen (Newsticker) rund um den PfingstbergBlues veröffentlichen.


Werner Aust
11.05.2020 20:40

VERWAISTER PFINGSTBERGBLUES

Hier sitze ich nun herum mit meinem „Pfingstbergblues“ und warte seit Wochen etwas benommen und hilflos auf bessere Zeiten. Die gähnende Leere im „Red House“, die verwaisten Stühle, die „laute“ Stille in der sonst von fröhlichem Schülergeschrei geprägten Pfingstbergschule mögen symbolhaft für den fehlenden Blues stehen.

 

Auch die Konzerte der „Pfingstbergblues“-Reihe sind von den restriktiven Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie und zum Schutz der Bevölkerung betroffen. Nach dem sensationellen Start Ende Januar 2020 mit Ludwig Seuss und Abi Wallenstein musste der März-Auftritt der „Elville Blues Band“ schweren Herzens abgesagt werden. Und auch das mit Spannung erwartete Konzert der Mannheimer Band „Frecklesnake“ kann nun nicht stattfinden.

 

Alle Hoffnungen ruhen also auf dem Juli-Konzert mit der Organistin Barbara Dennerlein, die die erzwungene Pause zusammen mit Jörg Teichert an der Gitarre und Erwin Ditzner an den Drums mit einem mitreißenden Auftritt (hoffentlich) beenden wird.

 

Und wenn der Blues schon eine Zwangspause einlegen muss, soll ein kleiner Ausblick auf Kommendes wenigstens etwas Trost spenden. So wird es nach der Sommerpause im Oktober international mit dem Trio um Marc Amacher und kraftvollem und zugleich hochemotionalem Bluesrock aus den Schweizer Alpen weitergehen.

Etwas ruhiger, aber deshalb nicht weniger kraftvoll und emotional werden „Sir“ Oliver Mally aus Österreich und Peter Schneider aus München ihren akustischen Blues spielen. Auf beide Konzerte freue ich mich schon sehr.

Und da man ja auch in Krisenzeiten den Kopf nicht in den Sand stecken soll, wage ich schon einmal einen ersten Blick in das Jahr 2021. Im Januar können wir vielleicht (noch mit Vorbehalt) den siebzigsten Geburtstag von Nick Woodland im „Red House“ feiern. Eine neue CD von ihm ist zudem in Arbeit.

 

Im weiteren Jahresverlauf soll dann auch endlich dem „Pfingstbergblues“-Whisky und seinem Erfinder, Holger Braunweiler, angemessen gehuldigt werden. Geplant ist ein Auftritt der „Downhome Percolators“, verstärkt um den Pianisten Christian Rannenberg. Gespickt mit vielen Anekdoten und Geschichten rund um das Thema „Blues & Whiskey“ werden die drei Musiker Klaus „Mojo“ Kilian, Bernd Simon und eben Christian Rannenberg viele der Titel spielen, die Kilian in seinem für die „Pfingstbergblues“-Seite geschriebenen Beitrag „If The Blues Was Whiskey“ zitiert und erwähnt hat.

 

Und nicht zuletzt soll es in 2021 auch wieder zu einer Neuauflage der  „Pfingstberg Blues All Stars Band“ kommen, wie immer zusammengesetzt aus Musikern, die in den letzten Jahren unabhängig voneinander mit ihren verschiedenen Formationen aufgetreten sind. Und ich kann jetzt schon eine hochkarätige  Besetzung versprechen.

Im September 2021 wird es zu einem weiteren musikalischen Höhepunkt kommen: dann wird die  „VegaStrauss Band“ mit Tony Vega und Kai Strauss.dem „Red House“ die Ehre erweisen. Stauss´ begeisternder Auftritt vom Dezember 2020 ist uns allen noch in sehr guter Erinnerung

 

Und natürlich drücken wir die Daumen, dass die Erkrankung von Tom Gray weiterhin so gute Fortschritte macht, dass er mit seiner Band „Delta Moon“ in 2021 auch nach Mannheim kommen kann.

Konkrete Termine stehen noch nicht fest, schauen Sie also immer wieder einmal die Webseite des „Pfingstbergblues“: www. pfingstbergblues.de.

 

In diesem Sinne bleiben Sie gesund und dem „Pfingstbergblues“ gewogen.

 

Werner Aust


if-the-blues-was-whiskey-klaus-kilian
16.03.2020 19:40

Aktuelle Mitteilung zur Situation und Leseempfehlung „If the blues was whiskey...“ (Klaus Mojo Kilian)

Liebe Freunde und Besucher der „Pfingstbergblues“-Konzerte,

bis zuletzt hatte ich gehofft, dass dieser bittere Kelch an uns vorüber geht; aber seit letztem Freitag ist klar: der „gesunde Menschenverstand“ und die Verordnungen der Stadt Mannheim und des Landes Baden-Württemberg machen das 24. „Pfingstbergblues“-Konzert unmöglich. Der Auftritt der „Elville Blues Band“ ist abgesagt und auf unbestimmte Zeit verschoben. Mir tut das für alle Beteiligten unendlich leid, wäre es doch wieder ein wunderbares Konzert in unserer Reihe geworden.

Selbstverständlich können alle bereits gekauften Karten in den Vorverkaufsstellen Optik Faust, Rheinau, und der Buchhandlung „Schwarz auf Weiss“ in Neckarau ohne Umstände zurückgegeben werden. Sollten Sie Fragen dazu haben, können Sie mich gerne unter den angegebenen Kontaktdaten erreichen. Für die entstandenen Unannehmlichkeiten bitte ich um Nachsicht und Verständnis.

Allen Freunden und Besuchern unserer Konzertreihe, die den Blues in diesen aufregenden Zeiten nicht missen wollen, empfehle ich den wunderbaren und exklusiv für unsere Webseite www.pfingstbergblues.de geschriebenen Beitrag von Klaus „Mojo“ Kilian „If The Blues Was Whiskey….“. Er beschreibt sehr informativ den „zwingenden“ Zusammenhang von Whiskey und Blues. Dazu ist er mit Links zu den erwähnten Musikern und angesprochenen Songs versehen, die Sie sich anhören können und sollten – und dazu einen „Pfingstbergblues“-Whisky trinken. Das könnte zumindest ein kleiner Ersatz für das ausgefallene Konzert sein und Vorfreude auf ein angedachtes „Whiskey-Blues“-Konzert im nächsten Jahr mit den „Downhome Percolators“ (Klaus „Mojo“ Kilian, Bernd Simon) und Chris Rannenberg am Piano auslösen.

Hinweisen möchte ich auch noch auf die sogenannten „Wohnzimmer“-Konzerte im Netz, die einige Musiker, die auch schon beim „Pfingstbergblues“ aufgetreten sind, verstärkt anbieten. Sie sind eine gute Möglichkeit, sich mit den „freiberuflichen“ Musikern zu solidarisieren und sie ein klein wenig zu unterstützen.

In diesem Sinne: achten Sie auf sich und die Anderen und bleiben Sie gesund!

 

Bis zum nächsten „Pfingstbergblues“ im „Red House“!

 

Werner Aust


Elville Blues Band
12.03.2020 15:57

Pfingstbergblues Newsticker März 2020: AKTUELLES zum Konzert der Elville Blues Band (LEIDER ABGESAGT; Stand 13.03.2020)

 

Edit 13. März 2020: Leider ist das Konzert auf Grund der aktuellen Entwicklung zum Coronavirus ABGESAGT (Schulen werden in Baden-Württemberg ab 17. März geschlossen).

Bereits verkaufte Karten können in den 3 Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden, der Kaufpreis wird selbstverständlich und ohne Umstände zurückerstattet oder Sie nehmen direkt Kontakt auf, gerne per Mail an Werner Aust unter mail@pfingstbergblues.de 

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Liebe Freunde des Pfingstbergblues,

das Corona-Virus kommt näher, viele kleine und mittlere Veranstalter stellen Überlegungen an, ob sie die geplanten Konzerte in den nächsten Wochen stattfinden lassen können oder eher absagen sollen. Auch wir machen uns natürlich Gedanken; schon allein deshalb, weil die Pfingstbergschule als Schule ja ein nicht alltäglicher Veranstaltungsort für Blueskonzerte ist.

Bislang laufen die Vorbereitungen für das Konzert mit der „Elville Blues Band“ und ihrem Gast Michael Steiner im ganz normalen Rahmen. Plakate hängen, Flyer werden verteilt, die Medien mit Hinweisen im üblichen Rahmen bedient; bislang spricht alles dafür, dass das „Red House“ in der Pfingstbergschule wieder voll werden wird – der Vorverkauf und die Reservierungen haben die Zahl 100 überschritten und bewegen sich damit im bisher üblichen Rahmen.

Bitte stellen Sie sich aber auf ein paar Unannehmlichkeiten ein.

Wir werden eine Liste auslegen müssen, auf der Sie sich mit Namen und Telefonnummer eintragen müssen. Dabei ist es für uns selbstverständlich, dass sich die Besucher unseres Konzertes sich nicht unmittelbar vor dem Konzert in einem der bis dahin benannten Risikogebiete aufgehalten haben.

 

Niemand kann allerdings voraussagen, ob und wie der Ausbreitungsgrad in den nächsten Tagen und Wochen in der Region allgemein und in Mannheim im Besonderen verlaufen wird. Sollte es also aufgrund auftretender Fälle in der Schule oder rechtlicher Vorgaben durch die Stadt oder das Land Baden-Württemberg zu einer Absage kommen müssen, werden die Besucher rechtzeitig über die Tagespresse, die sozialen Medien, die Webseite „www.pfingstbergblues.de“ und per mail informiert.

Sollte der Auftritt der „Elville Blues Band“ nicht stattfinden können, können bereits verkaufte Karten in den 3 Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden, der Kaufpreis wird selbstverständlich und ohne Umstände zurückerstattet.

Gerne können Sie sich auch direkt unter den bekannten Kontaktdaten mit uns in Verbindung setzen.

Wir alle hoffen natürlich, dass es nicht so weit kommen wird und freuen uns mit Ihnen auf ein weiteres, wunderbares Konzert im Rahmen der „Pfingstbergblues“-Reihe.

 

Die weiteren Konzertdaten in 2020:

15. Mai 2020                        Frecklesnake

10. 07. 2020                         Barbara Dennerlein feat Erwin Ditzner und Jörg Teichert

09. 10. 2020                         Marc Amacher und Band

04. 12. 2020                         „Sir“ Oliver Mally & Peter Schneider


Marc Amacher
09.02.2020

PFINGSTBERGBLUES – NEWSTICKER
Februar 2020

Das für den 09. 10. 2020 vorgesehene „Delta Moon“-Konzert im Rahmen der „Pfingstbergblues“ – Reihe wurde aus gesundheitlichen Gründen von der Band abgesagt. Gitarrist Tom Gray ist schwer erkrankt und kann in diesem Jahr keine Auftritte mehr absolvieren. Wir wünschen ihm auf diesem Wege alles Gute und vor allem eine schnelle und dauerhafte Genesung.

Wir wünschen uns alle, dass dieses Konzert alsbald nachgeholt werden kann (http://deltamoon.com/).

 

Wir haben uns trotz diesen traurigen Umständen um „Ersatz“ bemüht und – sind fündig geworden. Anstelle der smarten Blues- und Rootsveteranen von „Delta Moon“ wird der Blues stattdessen wild und gewaltig aus den Schweizer Alpen in Person von Marc Amacher und seiner Band im Rahmen der „Roadhouse“-Tour die Bühne des „Red House“ überrollen. Er gilt als der kommende Bluesmusiker nicht nur der Schweizer Bluesszene.

Marc´s musikalische Einflüsse reichen von John Lee Hooker und R.L. Burnside über Jack White bis hin zu Motörhead oder AC/DC. Aber einordnen lässt er sich nicht gerne – er macht spontan, emotional, dynamisch Musik. Aber Amacher macht nicht nur Musik, er ist Musik, lebt Musik – mit Leib und Seele. Der echte Blues, der originale Boogie-Woogie und der authentische Rock n' Roll gehen mit seiner rauchiger Stimme direkt unter die Haut. 

So verwundert es kaum, dass ihm und seiner Band die Ehre zu Teil wurde, im Jahre 2019 drei Arenen – Shows in Berlin, Mannheim und Wien für `Mister Slowhand` Eric Clapton eröffnen zu dürfen und für sein im April 2019 erschienenes Studioalbum `Roadhouse` (Jazzhaus Records/ In-Akustik) den Preis der deutschen Schallplattenkritik in der Sparte `Blues` entgegennehmen zu dürfen.


„Amacher“, das ist Musik aus Leidenschaft und eine mitreißende Show – faszinierend und immer wieder überraschend.
Ganz ungefährlich ist der Genuss nicht:

Er macht süchtig.

Mehr dazu auf der Pfingstbergblues-Musikerseite Marc Amacher

 

Foto oben - Quelle: Marc Amacher Website Promo

 

 

Leider gibt es eine traurige Nachricht zu vermelden.

Kurt „Kiddel“ Gehring, Macher der traditionsreichen Kleinkunstbühne „Gehrings Kommode“ ist vor wenigen Tagen für viele vollkommen überraschend im Alter von 66 Jahren verstorben. Der „Mannheimer Morgen“ titelte: „Kulturelle Glanzlichter im Wohnzimmer-Ambiente“ und traf damit die Atmosphäre recht genau. Die Leute kamen gern zum Essen, zum Skatspielen, zum Kabarett oder zur Musik und fühlten sich wohl in der heimeligen „Kommode“, ihrem zweiten Wohnzimmer.

Auch die dort aufgetretenen Künstler kamen immer wieder gerne. Jim Kahr war Stammgast, Louisiana Red schaute vorbei, aus der Region Timo Gross, Albert Koch; die Reihe ließe sich unendlich fortsetzen. Christian Habekost und Bülent Ceylan traten hier auf, als sie noch nicht zu den ganz Großen gehörten. Die „Kommode“ war des unermüdlichen Engagements Gehrings wegen auch ein Sprungbrett für regionale Künstler und wurde so zu einer kulturellen Institution.

Ich besuchte hin und wieder Konzerte in der „Kommode“, brachte meine Flyer von den „Pfingstbergblues“-Veranstaltungen vorbei (und nahm seine zu uns mit) und durfte sie auch dann auslegen, wenn an diesen Tagen in der „Kommode“ selber ein Event stattfand Ich schaute immer, dass ich die Flyer donnerstags vorbei brachte, um ein Rumpsteakt mit den leckeren Bratkartoffeln essen zu können.

Wir sprachen manchmal über die Künstler und Musiker, die bei uns und bei ihm auftraten, wen wir gerne in Zukunft noch hätten. Bei ihm war das Norbert Schneider, der vor ein paar Jahren beim „Pfingstbergblues“ war. Er hätte gut in die „Kommode“ gepasst. Wir sprachen über den Blueser „Kuddel“ Renner, den wir gemeinsam veranstalten wollten. Leider kam es nie dazu. Nicht wenige Besucher der „Pfingstbergblues“-Reihe waren auch in der „Kommode“ anzutreffen. Deshalb darf ich wohl auch im Namen der „Macher“ und des Publikums des „Pfingstberg“-Blues unser herzliches Beileid für die Familie und Freunde von Kurt „Kiddel“ Gehring aussprechen.

(www.gehrings-kommode.de)


 

 

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